Samstag, 4. Februar 2012

Winter normal , keine Katastrophe

Es ist Winter, glaubt man dem Fernsehen ,oder einigen Zeitungen dann ist es ein ganz schlimmer Winter, so richtig kalt ,wie in Sibirien. Dabei ist gerade mal Anfang Februar und da ist es doch eigentlich normal, das wir eben nicht gerade schon 18 Grad haben,oder?
Man stelle sich mal vor, es gäbe kein Frost , was würden sich einige Insekten freuen, hätten sie dann doch Nachwuchs im Überfluß.
Erinnern sie sich an den milden Herbst? Ja? Auch an die Mücken, die noch Ende Oktober ,einen um den Schlaf gebracht haben. Warum wohl?
Der Grund war einfach, es war feucht,überall stand das Wasser, und es war warm,was für tolle Bedingungen ,damit der Nachwuchs noch groß werden konnte und schlüpfen.
Und nun stellen sie sich vor, ein Winter ohne Frost ,ohne Kälte, schön? Ich glaub Landwirte können sich schöneres vorstellen,würden dann doch die Schädlinge nächstes Frühjahr und Sommer in Massen auf ihren Feldern zu finden sein.
Sicher, die armen Blumen ,wie z.B Krokuse,die schon aus der Erde guckten, für sie ist der Winter nun ,nicht gerade optimal. Aber Blumenpracht schon im Februar oder Anfang März? Ich kann mich nicht daran erinnern, das schon erlebt zu haben.

Winter in Schleswig-Holstein,im Februar nichts ungewöhnliches.
Wie lange der Winter noch dauert, das weiß man nicht, aber von einer Katastrophe sind wir noch weit entfernt, Temperaturen von unter -10 Grad sind selbst in Schleswig-Holstein im Winter nichts besonders. Es gab auch schon wesentlich mehr Schnee in einigen Wintern,und da redete man noch nicht von Katastrophe,haben wir denn schon so sehr die Beziehung zur Natur verloren?

Sonntag, 22. Januar 2012

Mich holt das Gruseln....bei sowas

Man sieht sie überall, Werbung für eine Fernseh Sendung, "Holt mich hier raus..." Viele holen zur Sendezeit auch ihre Fernbedienung raus, und erfreuen sich an etwas "Urwald Grusel".Da sind einige Leute, ich weiß nicht ,ob man die kennen muß , die angeblich in einem Urwald Camp leben und dort einige Prüfungen bestehen müssen. Man selber sitzt zu Hause auf dem Sofa ,im warmen, und kann bequem zu sehen.
Ich frag mich immer wieder , was macht solch eine Sendung für ein Sinn? Urwald Camp ,mit Fernsehkameras, naja so tief im Urwald kann das nicht sein, und wär es nicht spannender vielleicht mal sowas im eignen Wald zu machen.Prüfungen wie, wir gehen Abends in den Wald, alleine ,und schauen ob wir Wildschweine treffen?
Ich selber wurde schon oft genug,ungläubig angeschaut,wenn ich sagte das ich Wildschweine mag. Die Blicke sagten alles"Irrer, Selbstmörder" .Irgendwie haben gerade diese Tiere ein schlechten Ruf, und ich tippe,viele der Zuschauer ,dieser Sendung, möchten ihnen draussen nicht begegnen. Spinnen und andere Tierchen sind da doch schöner, solange sie nur in der Glotze erscheinen.
Der Wald in Deutschland, für viele noch immer ein unheimlicher Ort ,besonders Abends oder Nachts
 Es bedarf gar nicht solch "gefährlicher" Prüfungen ,es ist schon spannend bei Dunkelheit zu raten wer oder was da knackt, Reh, Dachs oder? Natur erlebt man am besten draussen ,und nicht in irgendwelchen Shows oder Sendungen, , wo es wohl mehr auf den "Gruselfaktor" ankommt, mit Realität im Urwald ,hat jedenfalls sowas nicht zu tun.
Statt sich solch eine Sendung an zu sehen, sollte man lieber selber raus in den Wald gehen
Zu einer Tatsache ,allerdings paßt diese Sendung, immer mehr Menschen verlieren den Bezug ,zur Natur, was wundert das, wenn "Natur " nur noch auf diese Art vermittelt wird.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Stürmischer Wechsel

Nun soll es ja doch etwas winterlicher werden, die nächsten Tage. Doch zur Zeit pustet es ,mal wieder recht kräftig in Kiel, dazu ist es auch recht feucht. Am Vormittag war ich trotzdem draussen, windig war es zwar aber erstmal jedenfalls trocken.
Doch der Wind nahm zu, bis zu Stärke 8/9 in Böen, es rauschte ganz kräftig im Wald, und in Kiel ,machten sich einige Mülltonnen selbstständig. Der Deutsche Wetterdienst hatte auch eine entsprechende Warnung raus gebracht ,genauso wie die Unwetterzentrale, an der Westküste , soll der Sturm noch stärker ausfallen.
Die Bäume hielten dem Sturm stand.   
 Ich war jedenfalls recht froh, ,als ich gegen Mittag wieder zu Hause war,denn gegen 11 Uhr setzte ein feiner Regen ein, und es war nun wirklich nicht mehr schön draussen.  Bei solchem Wetter verzieht man sich gerne in den Schutz der Wohnung, zumal es draussen auch nicht mehr viel zu sehen gab, einige Finken, etwas Damwild , aber man merkte den Tieren es auch an.das ihnen das Wetter nicht gefällt.
Umgewehte Mülltonne

Sonntag, 8. Januar 2012

Was für ein Winter

Sicher weiße Weihnachten sind in Schleswig-Holstein ,eher die Ausnahme als die Regel, trotzdem dieser Winter ist schon etwas anders. Ein Sturm jagd den nächsten, und nach einem trockenen November folgte vein feuchter Dezember und der Januar ,will diesen wohl noch toppen.
Fielen doch in der ersten Woche des Jahres fast soviel Liter Regen, wie sonst im gesamten Monat. , dazu ist es noch mild ,wie sonst im Frühjahr, Spechte trommeln, Meisen singen ,und es gibt Vögel die interessieren sich schon für den Nestbau, und das im Januar .
Einzelfall? oder schon Klimawandel ? Sicher wenn man das nur für sich allein betrachtet, könnte man sagen: "Naja kommt vor" , Aber schon den Rest vergessen? Den Sommer im April 2011, den verregneten Sommer im August, nachdem es viel zu lange ,viel zu trocken war. Danach ein trockener November , und der feuchte Dezember. Und die Jahre davor, waren die normal, die letzten Frühjahre ,waren alle viel zu trocken, und dann kam der Regen erst im Sommer. Nun ,es fällt schwer bei einer solchen Häufung an Zufall zu glauben.
Hochwasser in der Pohnsdorfer Stauung

Vielleicht kommt ja noch der Winter, denn Schnee kommt in Schleswig-Holstein ,ja oft erst im Januar oder Februar, aber warten wir ab, was für Kapriolen das Wetter uns 2012 bieten wird

Sonntag, 6. März 2011

Der Ascheberger Krähenpfad

Heute ging es nach Ascheberg, mit dem Zug. Grund war ein kleiner Weg, der Ascheberger Krähenpfad, welch Mühe geben sich einige Gemeinden Krähen, besonders Saatkrähen, die im Ort brüten zu vertreiben.Da werden teilweise hunderte von Euros investiert um diese Vögel los zuwerden. Bölleranlagen, Vogelscheuchen, künstliche Uhus, uns was sonst noch alles,meist aber nur mit mäßigem Erfolg.In Ascheberg gibt es auch kleine Krähenmkolonie und zwar genau über dem Weg zum Plöner See und zur Badestelle.Doch statt teures Geld in zweifelhafte Vergrämungsmassnahmen zu investieren war man in Ascheberg schlauer.Man ließ die Bäume wachsen ,und die Krähen brüten, unten am Weg stehen einige schöne Tafeln ,die dem Besucher erklären, was für interessante Vögel Rabenvögel,und besonders Saatkrähen, doch sind.
Schautafel am Ascheberger Krähenpfad
Auf den Tafeln wird den Besuchern viel über das Leben der Krähen erzählt, und Schluß gemacht mit den alten, aber immer noch verbreiteten Vorurteil, Krähen seien ganz schlimme Nesträuber. Auch das Saatkrähen genauso intelligent sind wie Schimpansen wird erwähnt
Statt Feindbild eine Touristenatraktion ,die Krähenkolonie in Ascheberg
Es wäre schön, wenn sich soviel Klugheit und Einsicht ,nicht nur in Ascheberg durchsetzen würde, aber bis dahin ist wohl noch ein langer Weg. Noch mehr zum Thema Rabenvögel findet man auch auch meiner Homepage, http://www.naturbeobachtungen.de/raben.html