Sonntag, 6. März 2011

Der Ascheberger Krähenpfad

Heute ging es nach Ascheberg, mit dem Zug. Grund war ein kleiner Weg, der Ascheberger Krähenpfad, welch Mühe geben sich einige Gemeinden Krähen, besonders Saatkrähen, die im Ort brüten zu vertreiben.Da werden teilweise hunderte von Euros investiert um diese Vögel los zuwerden. Bölleranlagen, Vogelscheuchen, künstliche Uhus, uns was sonst noch alles,meist aber nur mit mäßigem Erfolg.In Ascheberg gibt es auch kleine Krähenmkolonie und zwar genau über dem Weg zum Plöner See und zur Badestelle.Doch statt teures Geld in zweifelhafte Vergrämungsmassnahmen zu investieren war man in Ascheberg schlauer.Man ließ die Bäume wachsen ,und die Krähen brüten, unten am Weg stehen einige schöne Tafeln ,die dem Besucher erklären, was für interessante Vögel Rabenvögel,und besonders Saatkrähen, doch sind.
Schautafel am Ascheberger Krähenpfad
Auf den Tafeln wird den Besuchern viel über das Leben der Krähen erzählt, und Schluß gemacht mit den alten, aber immer noch verbreiteten Vorurteil, Krähen seien ganz schlimme Nesträuber. Auch das Saatkrähen genauso intelligent sind wie Schimpansen wird erwähnt
Statt Feindbild eine Touristenatraktion ,die Krähenkolonie in Ascheberg
Es wäre schön, wenn sich soviel Klugheit und Einsicht ,nicht nur in Ascheberg durchsetzen würde, aber bis dahin ist wohl noch ein langer Weg. Noch mehr zum Thema Rabenvögel findet man auch auch meiner Homepage, http://www.naturbeobachtungen.de/raben.html